San Andrés y Sauces

Die Gemeinde San Andrés y Sauces

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Ein Wahrzeichen von Los Sauces ist die Bogenbrücke, im südlichen Ortseingang, von der man einen atemberaubenden Blick in den Barranco de Agua hat.

Seine hübschen Gassen laden zum Bummeln ein und es lässt sich gemütlich auf einer der Restaurantterrassen sitzen.

Die Geburtsstätte des Biosphärenreservats

Die Quellen von Marcos y Cordero haben der Gemeinde im Nordosten der Insel La Palma Reichtum und den einzigartigen Lorbeerwald Los Tilos beschert.

Er war im Jahr 1983 die Geburtsstätte des Biosphärenreservats, das die UNESCO inzwischen auf die gesamte Insel und einen Teil des marinen Lebensraumes ausgeweitet hat. 

Das Gebiet von San Andrés y Sauces zieht sich zwischen Puntallana und Barlovento vom Meer bis hoch zu den Gipfeln der Caldera de Taburiente.

Obwohl es vom Nordost-Passat profitiert, herrscht ganzjährig ein angenehmes Klima. Wolken und Nebelschwaden nähren die immergrünen Wälder, während die tieferen Bereiche von der Sonne verwöhnt sind. 

San Andrés y Sauces umfasst 43 km²
und die gut 4.000 Einwohner leben in sehr unterschiedlichen Zonen

Im Küstenbereich schaffen die Bananenplantagen Arbeitsplätze, Fischfang wird im kleinen Rahmen betrieben.

In den mittleren Höhenlagen werden Felder mit Kartoffeln, Gemüse, Orangen oder der Wasser liebenden "ñame", einer Yamswurzelart, bestellt. 

Die beiden Namen der Gemeinde stehen für die Orte Villa de San Andrés und Ciudad de Los Sauces. 

San Andrés

Das an der Küste gelegene San Andrés war im 16. Jahrhundert ein blühendes Zentrum des Zuckerrohranbaus und sehr reich.

Heute ist der malerische kleine Ort zum Kulturdenkmal erklärt.

Seine hübschen Gassen laden zum Bummeln ein und es lässt sich gemütlich auf einer der Restaurantterrassen sitzen, z.B. im Restaurant "La Placita".

Es gibt einen bequem zu gehenden Küstenweg, den Paseo Marítimo.

Er führt an verschiedenen Sehenswürdigkeiten und den Naturschwimmbecken vorbei bis zum kleinen Hafen Puerto de Espíndola mit seinem dunklen Sandstrand.

Hier können sie im Restaurant "Mesón del Mar" frischen Fisch essen.

Wer es anspruchsvoller mag, kann dem Küstenwanderweg GR-130 bergauf und bergab folgen.

Für Schnorchler und Taucher wurden spezielle Unterwasserpfade angelegt, die ihnen die überraschend farbige und artenreiche Welt zwischen den beeindruckenden dunklen Lavaformationen erschließen.

Ganz anders der später angelegte aktuelle Hauptort Los Sauces in 250 m Höhe:

Los Sauces

Hier säumen hochgestreckte moderne Gebäude die Hauptstraße des Ortes.

Es gibt verschiedene Geschäfte, Bars, Restaurants, zwei Apotheken, zwei Banken, eine Tankstelle und die Plaza mit der Kirche Montserrat.

Auf diesem Platz findet auch jeden 2. Samstag im Monat ein Bauernmarkt statt.

Da viele Nebenstraßen steil hoch- oder runterführen, konzentriert sich das tägliche Leben auf diese ebene Zeile und ihre Umgebung. Etwas außerhalb des Ortskerns finden Sie das Restaurant "El Canal" mit einem kreativen Speisenangebot und eine sehr vielfältigen Weinkarte.

Ein Wahrzeichen von Los Sauces ist die Bogenbrücke, im südlichen Ortseingang, von der man einen atemberaubenden Blick in den Barranco de Agua hat. 

Mit einer Länge von 319 m und eine Spannweite von 255 m überbrückt die "Puente de Los Sauces" den Barranco de Agua in 150 m Höhe.

Sie wurde 2004 eingeweiht und erspart die Schleife durch die Schlucht.

Über die alte inzwischen einspurige Straße erfolgt heute die Zufahrt zum Lorbeerwald "Los Tilos", in dem Sie zwischen Baumriesen und Farnwedeln eine biologische Vielfalt erleben können, die in Europa durch die Eiszeiten ausgelöscht wurde. 

Unterhalb liegt der hübsche Ort San Andrés, der ebenfalls zur Gemeinde gehört..

Wichtigste Feste

Nuestra Señora de Montserrat

Die Patronin der Gemeinde wird im Ort San Andrés y Sauces gleich zweimal im Jahr gefeiert. 

Einmal in der zweiten Aprilhälfte, wobei religiöse und kulturelle Aspekte im Vordergrund stehen. Dann noch einmal mit breit gefächerten Aktivitäten und Romería (traditioneller Festumzug), in der ersten Septemberhälfte.

Gran Poder de Dios

Dieses Fest lockt in den ersten beiden Juliwochen vermehrt Besucher in das schöne San Andrés. 

Nuestra Señora del Carmen

Unsere Liebe Frau auf dem Berge Karmel wurde in Spanien zur Schutzpatronin des Meeres, der Fischer und der Spanischen Armada erwählt.

Die Feier ihr zu Ehren Anfang August findet also am Meeresufer statt und wird in Puerto Espíndola (San Andrés) ausgetragen.

Die "cucaña" ein feucht-fröhlicher Wettbewerb, bei dem ein Fähnchen auf einem rutschigen Stamm über dem Wasser erbeutet werden muss, eine riesige Paella und die Schiffsprozession sind auch bei jungen Leuten sehr beliebt.