La Palma braucht Ihre Unterstützung – gerade jetzt!

6. Oktober 2021

Wenn Sie die Inselbewohner unterstützen möchten, dann kommen Sie nach La Palma

Wenn Sie eine Unterkunft im Nordwesten, Osten, Nordosten oder Süden der Insel gebucht haben, können Sie hier ohne Probleme den Urlaub verbringen.

Die Medien berichten von der isla bonita als Katastrophengebiet, tatsächlich sind aber nur 8 % der Insel mit einem Sicherheitsradius von 2,5 km betroffen.

Der technische Direktor der PEVOLCA (Notfallversorgung aufgrund vulkanischer Risiken), Miguel Ángel Morcuende, betont in Interviews immer wieder, dass La Palma eine sichere Insel sei und die Berichterstattung der internationalen Medien mit teilweise falschen Informationen über die Entwicklung des Vulkans unfair.

Óscar León, der Präsident des palmerischen Tourismusvereins CIT Tedote, weist in einem Interview mit dem Radiosender 7.7 La Palma Radio ebenfalls darauf hin, dass einige Meldungen eher die Sensationslust befriedigten, als dass sie die Realität wiedergäben. So seien die Luftwerte insgesamt auf der Insel La Palma – auch mit dem Vulkan, wenngleich nicht in der Gefahrenzone – immer noch besser als in Großstädten, wie z.B. Santa Cruz de Tenerife oder Madrid. Die Presse habe aber mögliche Schreckensszenarien kommuniziert, insbesondere im Zusammenhang mit dem Zusammentreffen des Lavastroms und dem Atlantik, revidierende Meldungen über die tatsächliche Situation seinen aber nicht darauf gefolgt.

Der Lärm, den der Feuerberg produziert, ist zwar beachtlich, aber das Nationale Geografische Institut (IGN) hat die "explosive Aggressivität" des Vulkans, der voraussichtlich "Tajogaite" heißen soll, gemessen und sie mit nur 2 von 8 möglichen Punkten bewertet. 

Die Haupteinnahmequelle des Aridanetals sind die Bananen, deren Produktion gerade besonders wegen der abgeschnittenen Bewässerungsleitungen enorm leidet.

Insgesamt leben auf der Insel ca. 70 % der Bevölkerung direkt oder indirekt vom Tourismus – vom Autovermieter und Taxifahrer, der Kellnerin, den Restaurantbetreibern, Bauern, Geschäften bis zu Vermietern, Guides und Freizeitanbietern – Ihnen nun auch noch die Existenzgrundlage zu nehmen, würde die gesamte Insel tatsächlich zu einem Katastrophengebiet machen. Die derzeit massenhaften Stornierungen richten leider einen sehr großen Schaden an.

Wegen Urlaubsanbietern wie der tui, deren Gäste meist ausschließlich im großen Hotel in Fuencaliente untergebracht sind, wurden Flüge gecancelt, aber nicht wegen der Gefahr, die vom Vulkan ausgeht, sondern wegen des All-inclusive-Hotelbetriebs. Dieser wird durch den gelegentlichen Ascheregen beeinträchtigt. Wenn dieser fällt, muss man sich mit bedeckender Kleidung und einer Maske schützen, es wird auch empfohlen eine Sonnenbrille zu tragen, damit nichts in die Augen gelangt.

Der Flughafen von La Palma wird weiterhin angeflogen, teilweise kommt es aber zu Ausfällen wegen der Vulkanasche, die von der Start- und Landebahn entfernt werden muss. Diese Situation tritt nur bei außergewöhnlichen Wetterlagen auf und dauerte bislang immer nur sehr kurz (von wenigen Stunden bis zu 2 Tagen). Zu einer Behinderung des Flugverkehrs wegen Rauch, so wie z. B. beim Ausbruch des Eyjafjallajökull auf Island, kam es bisher nicht und es wird auch nicht damit gerechnet.

Die Fährgesellschaften haben sogar zusätzlich Schiffe eingesetzt, um die Anbindung der Insel zu garantieren.

Der vorbildliche Sicherheits- und Katastrophenschutz auf der Insel hat verhindert, dass Menschen ums Leben gekommen sind und die Situation wird auch weiterhin höchst verantwortungsvoll gehandhabt.

Sie brauchen auch keine Bedenken habe, als Gaffer oder Katastrophentouristen gesehen zu werden – im Gegenteil, solange sie keine Hilfskräfte behindern und das betroffene Gebiet meiden, sind Sie sehr willkommen, denn Sie helfen uns, dass es weitergeht.

La Palma hatte bereits unter den Corona-Reiseeinschränkungen (so wie alle Tourismusgebiete) stark gelitten, trotz permanenter, sehr niedriger Inzidenzwerte – nun noch mehr Gäste durch den Vulkanausbruch zu verlieren, ist ein weiterer harter Schlag.

Wie lange der Vulkan noch speien wird, weiß man nicht, man rechnet mit einem Mittelwert von 55 Tagen – er war am 19. September ausgebrochen. Die Lava bewegt sich aktuell auf ihrer bereits geformten Bahn zum Meer, es ist zu hoffen, dass dies so bleibt und keine weiteren Häuser und Fincas zerstört werden.

Wir sind selbst hier vor Ort und sehen das Geschehen direkt. Die Kanareninsel La Palma, die zum Biosphärenreservat erklärt wurde und 70 % ihrer Fläche unter Schutz stellt, verfügt über 6.000 regulierte Unterkünfte und freut sich auch weiterhin auf Ihren Besuch.

Die schöne Kanareninsel braucht gerade jetzt Ihre Unterstützung.

Selbstverständlich können Sie sich auch an den Spendenaktionen für die Menschen, die direkt vom Vulkan betroffen sind beteiligen, mehr Information zu Spendenmöglichkeiten dazu hier ...


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