Gänsedistel

26. März 2015

Gelbe Tupfer im frischen Grün

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"cerrajón"

 

Gänsedistel

Sonchus hierrensis var. benehoavensis, Sonchus pinnatus palmensis 

 

Futterpflanze mit endemischer Unterart — sie schmückt mit gelben Farbtupfen die Landschaft zum Jahresanfang und sät sich als Pusteblume selbst aus.

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Über die ganze Insel verteilt tauchen die Pflanzen zwischen altem Vulkangestein und an Berghängen auf

gaensediestel-sonchus-pinnatus-benehoavensisJe nach Höhenlage und Standort beginnen zwischen Januar und März die Gänsedisteln mit ihrer Blüte.

Über die ganze Insel verteilt tauchen die Pflanzen zwischen altem Vulkangestein und an Berghängen auf.

Die beiden auffälligsten stellen wir Ihnen hier vor.

El Hierro Sonchus - Sonchus hierrensis var. benehoavensis

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Sie zeigt bereits im Winter ihre gelben Blüten.

Wie der Name ahnen lässt, kommt diese Art auch auf den anderen Westinseln vor, doch auf La Palma hat sich die endemische Unterart benehoavensis entwickelt.

Wie ein riesiger Löwenzahn leuchtet der Sonchus in der grünen Landschaft.

Die gesamte Pflanze kann bis 90 cm hoch werden.

Ihre Blätter entspringen einer Blattrosette und sind breit und tief eingeschnitten. Käfer, Wild- und Honigbienen, sowie allerlei kleine Insekten schwirren zwischen den Zungenblüten.

La Palma Sonchus – Sonchus pinnatus palmensis

gaensediestel-sonchus-pinnatus-palmensis-bejeques-la-palmaDiese Sonchusart ist endemisch palmerisch und blüht etwas später als der El Hierro Sonchus.

Ihre Blätter sind schmaler und tiefer eingeritzt.

Auch die Blüten des La Palma Sonchus sind kleiner, aber sehr üppig.

Die Pflanze kann zu einem dichten Gebüsch oder an-sehnlichen „Einzelbäumchen“ von über 1,60 m Höhe heranwachsen.

Die Blattrosetten entspringen dann Verzweigungen aus einem kleinen Stamm. An trockenen Standorten färben sich die Blätter rötlich.

Beide Sonchusarten sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch nützlich

sonchus-hierrensis-samen-la-palmaWie der Löwenzahn enthält auch der Sonchus Milchsaft und verbreitet seine Samenkapseln in Form von „Pusteblumen“.

So wachsen die Gänsedisteln wild, werden aber auch als Futter-pflanzen angebaut.

Nicht umsonst haben sie die Spitznamen „Kaninchen-“ bzw. „Ziegensalat“, also "lechuga de cabras".

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