Die La Palma-Eidechse

5. Mai 2015

Blaubart

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"barbazul oder barba azul, lagarto"

 

Westkanareneidechse

Gallotia galloti palmae

 

Diese Endemiten sind Sonnenanbeter und lassen sich gerne von Wanderern mit Snacks verwöhnen — die männlichen "lagartos" tragen den typischen blauen Bart.

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Die Heimat der Westkanareneidechse Gallotia galloti sind die Inseln La Palma und Teneriffa

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Von dieser endemisch kanarischen Art hat sich auf La Palma die Subspezies Gallotia galloti palmae gebildet.

Erwachsene Männchen sind kräftig und bis 25 cm lang.

Der Rücken ist bei ihnen grauschwarz, teils hell gepunktet.

Ihr Spitzname Blaubart „barba azul“ stammt von den auffälligen blauen Kehlsäcken.

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Auch an den Seiten zeigen die Männchen einige blaue Flecken.

Die Weibchen sind kleiner.

Ihre Rücken bräunlich, mit hellen Längsstreifen und dunklen und hellen Flecken.

Sie legen zwischen April und Juli 3-6 Eier in warme Sandböden, aus denen nach 40-70 Tagen die jungen, bräunlichen Eidechsen schlüpfen.

Ihre Färbung ist für die Tiere eine perfekte Tarnung auf dem dunklen Vulkangestein und zwischen trockenem Gestrüpp.

Die „kleinen Drachen“ leben auf der ganzen Insel, wobei sie offenes, steiniges Gelände bevorzugen

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In Kiefernwäldern huschen sie über die sonnenbeschienenen Wege, dichten Lorbeerwald mögen sie nicht.

Steinmauern von Gärten und Weinfeldern gehören zu ihren Lieblingsplätzen.

Leider ernähren sich die Reptilien nicht nur von kleinen Insekten sowie Blättern, Blüten und Früchten der Wildpflanzen.

Ihr Appetit auf Weintrauben, Tomaten usw. bringt ihnen die Feindschaft einiger Bauern, die ihnen noch immer mit Gift nach dem Leben trachten.

Zutraulich bei "Bestechung"

Ganz anders an den Rastplätzen der Wanderer.

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Dort gibt es Eidechsen, die schon auf ihre Leckerbissen warten und „handzahm“ sind.

Doch Vorsicht, die Tierchen können auch kräftig zubeissen, wenn sie sich bedroht fühlen.

In den kühleren Gebieten La Palmas halten die Eidechsen Winterruhe, doch wenn die ersten Sonnenstrahlen die Erde erwärmen, sind sie plötzlich wieder da.

Minutenlang verharren sie still auf dunklen Steinen, um ihre Körper aufzuheizen.

Im Hochsommer huschen sie lebhaft umher und heben beim Sonnenbad abwechselnd die Füsse in die Höhe, als wollten sie sich erfrischen.

Die Fauna der Kanareninsel La Palma

Die Tierwelt der isla bonita Mehr dazu...

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Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint, ist die palmerische Tierwelt äusserst artenreich.

Teilweise haben sich endemische Unterarten entwickelt, die nur auf den Kanaren und einige davon nur auf einer bestimmten Insel und sogar in ganz eingeschränktem Gebiet vorkommen. 

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