Die Kanaren-Blaumeise

26. Juni 2015

“herrillo”

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"herrillo"

 

Kanaren-Blaumeise

Parus caeruleus teneriffae ssp. palmensis = Cyanistes teneriffae ssp. palmensis

 

Auf La Palma hat sich eine spezielle Unterart dieser Singvögel gebildet, sie leben in Wäldern, Gärten und Schluchten  — an ihrem schnellen „Tschirr-Tschirr-Tschirr“-Ruf sind sie zu erkennen.

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„Tschirr-Tschirr-Tschirr“

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Die knapp 12 cm grossen Vögel Parus caeruleus teneriffae = Cyanistes teneriffae sind eine Unterart der Blaumeisen auf den Kanaren.

Dabei haben sich auf den verschiedenen Inseln weitere Unterarten gebildet.

Die für La Palma eigene ssp. palmensis hat einen graublauen Rücken, eine gelbe Brust und einen weissen Bauch, an den Deckfedern zeigen sich schmale weisse Kanten.

Heimat der „herrillos“ sind die Wälder, Kulturland, Gärten und Barrancos.

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Besonders im Winter kommen die lebhaften und neugierigen Vögel gern auf der Futtersuche in Gärten der mittleren Höhenlagen.

Man bemerkt sie schnell durch ihren typischen schnellen Ruf „Tschirr-Tschirr-Tschirr“.

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Zum Nisten benötigt die Blaumeise Öffnungen in Bäumen oder Wänden; auch Nistkästen werden angenommen. Das Nest wird mit Moos, trockenem Gras, Federn, Kiefernnadeln u. ä. ausgepolstert.

Das Weibchen legt zwischen Januar und Juni 3 bis 5 Eier, die sie allein bebrütet.

Nach ca. 2 Wochen schlüpfen die Jungen und nun hilft auch das Männchen, den Nachwuchs zu füttern. Das kann bis zu 3 Wochen dauern.

Auch nachdem sie das Nest verlassen haben, werden die Kleinen noch rund 14 Tage weitergefüttert.

Die Meisen ernähren sich von Insekten, Samen und Früchten. Manchmal brüten die Tiere zweimal im Jahr.

Fotos: Ines Dietrich

Die Fauna der Kanareninsel La Palma

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Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint, ist die palmerische Tierwelt äusserst artenreich.

Teilweise haben sich endemische Unterarten entwickelt, die nur auf den Kanaren und einige davon nur auf einer bestimmten Insel und sogar in ganz eingeschränktem Gebiet vorkommen. 

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